Kotagede, Silberschmiedebezirk in Yogyakarta, Indonesien.
Kotagede ist ein Handwerksviertel in Yogyakarta, das sich durch schmale Gassen mit zahlreichen Silberwerkstätten auszeichnet. Die Handwerker stellen hier Schmuck und Dekorationen mit traditionellen Techniken her, die das Bild des Ortes prägen.
Dieses Viertel war im späten 16. Jahrhundert die erste Hauptstadt des Mataram-Reiches mit königlichen Strukturen und Befestigungsmauern. Mit der Verlagerung der Macht entwickelte sich der Ort zu einem Zentrum für Silberhandwerk und bewahrt bis heute diese Geschichte in seinen Straßen.
Die Silberhandwerker in diesem Viertel folgen Techniken, die seit Generationen weitergegeben werden und in den traditionellen Werkstätten sichtbar sind. Die Arbeit mit Edelmetall ist hier Teil des täglichen Lebens und prägt das Aussehen und die Identität des Ortes.
Besucher sollten morgens kommen, um Handwerker bei der Arbeit zu sehen und die Läden offener zu finden. Das Viertel ist zu Fuß leicht zu erkunden, und es gibt überall kleine Werkstätten zu entdecken, die oft direkt von der Straße aus zugänglich sind.
Im königlichen Friedhof befindet sich das Grab von Ki Ageng Mangir, das an der Grenze zwischen heiligem und weltlichem Raum erbaut wurde. Diese ungewöhnliche Anordnung erzählt eine Geschichte über seine besondere Bedeutung in der Geschichte des Ortes.
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