Grasberg-Mine, Kupfer- und Goldmine in Papua, Indonesien
Diese Anlage erstreckt sich über mehrere Ebenen unterhalb der Erdoberfläche in einer Höhe von über 4000 Metern im Sudirman-Gebirge und nutzt dabei drei verschiedene Abbaumethoden, die in verschiedenen Tiefen eingesetzt werden. Die Förderung reicht von Schächten nahe der Oberfläche bis zu tiefen Hohlräumen, in denen Erz durch kontrolliertes Einstürzen gewonnen wird.
Ein niederländischer Geologe stieß während einer Besteigung des Mount Carstensz auf Erzadern und sammelte Proben, die später untersucht wurden. Die folgenden Jahrzehnte brachten eine schrittweise Ausweitung der Förderung, während Zufahrtswege und Infrastruktur in das abgelegene Hochgebirge gebaut wurden.
Die Bewohner aus den nahen Gebieten sprechen oft über die Veränderungen, die der Bergbau in den Hochlagen mit sich brachte, während ältere Generationen sich an eine Zeit ohne große Anlagen erinnern. Heute leben Menschen aus verschiedenen Teilen Indonesiens in der Umgebung und bringen ihre eigenen Gewohnheiten und Sprachen in die Region.
Der Zugang erfordert spezielle Erlaubnis und bleibt für Besucher ohne vorherige Vereinbarung geschlossen, da die Anlage aktive Förderbereiche und Sicherheitszonen umfasst. Wer in der Nähe reist, kann die Umgebung aus der Ferne betrachten, sollte jedoch die Höhe und das raue Bergwetter einkalkulieren.
Die Hohlräume unter der Oberfläche sind so groß, dass sie über viele Jahre hinweg durch kontrolliertes Einstürzen Gestein freisetzen, das dann nach oben transportiert und verarbeitet wird. Diese Methode erlaubt es, tief liegendes Erz abzubauen, ohne offene Gruben an der Oberfläche anzulegen.
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