Port Davey, Meeresbucht im Südwesten Tasmaniens, Australien
Port Davey ist eine Meeresbucht im Südwesten Tasmaniens, die weit ins Landesinnere reicht und von steilen Bergen umgeben ist. Die Buchten und Flussöffnungen verbinden sich mit Bathurst Harbour und bilden ein Labyrinth aus Wasser und dichtem Regenwald.
Marion du Fresne entdeckte die Bucht 1772, gefolgt von Matthew Flinders, der sie 1798 dokumentierte. Später erhielt die Bucht ihren Namen vom schottischen Seefahrer James Kelly zu Ehren des damaligen Gouverneurs Thomas Davey.
Die Toogee, ein Volk der Ureinwohner, nannten diesen Ort Poynduc und schufen eine tiefe Verbindung zum Land, lange bevor Europäer im 18. Jahrhundert ankamen. Diese Namen und Verbindungen sind Teil der Geschichte, die in dieser Gegend heute noch wahrgenommen werden kann.
Die Anfahrt erfordert erfahrene Navigation durch den Bathurst Channel, besonders bei wechselnden Gezeitenbedingungen und Wetterverhältnissen. Am besten besucht man die Gegend bei Tageslicht und ruhigen Bedingungen, um die Gewässer sicher zu erkunden.
Das Gewässer hat ein seltenes Schichtungssystem, bei dem dunkelbraunes, tanninreiches Flusswasser über das salzige Tidenwasser des Südozeans fließt. Dieses Phänomen erzeugt sichtbare Farbgrenzen im Wasser und macht das Ökosystem einzigartig.
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