Lake Hauroko, Gletschersee in der Southland Region, Neuseeland
Der See erstreckt sich über 40 Kilometer durch ein Bergtal und ist von steilen Hängen umgeben, die bis ins Wasser hinabfallen. Das Wasser ist außergewöhnlich tief und wird von Waldflächen und rauen Bergketten eingerahmt.
Das Gewässer entstand vor mehr als 10 000 Jahren am Ende der letzten Eiszeit, als sich Gletscher aus den umliegenden Bergen zurückzogen. Dieser geologische Prozess schuf die tiefe Senke, die das Wasser heute füllt.
Der Name leitet sich aus der Māori-Sprache ab und bezieht sich auf das Rauschen des Windes über dem Wasser. Die Gegend hat tiefe Bedeutung für die lokalen Iwi und prägt bis heute das Verständnis für diesen Ort.
Die Anfahrt erfolgt über eine Straße von Clifden aus, die zum nördlichen Ende des Sees führt. Motorboote können Besucher über das Wasser transportieren und verschiedene Bereiche zugänglich machen, die sonst schwer zu erreichen sind.
Mary Island im See birgt die Überreste einer Māori-Frau aus dem 16. Jahrhundert, die mit einem traditionellen Flachsmantel bestattet wurde. Dieser Fund gibt Einblick in die Bestattungspraktiken und Materialkultur der Vorfahren.
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