Milford Sound, Küstenfjord im Fiordland-Nationalpark, Neuseeland
Milford Sound ist ein Fjord in Fiordland, der sich vom Tasmanmeer ins Landesinnere erstreckt und steile Felswände aufweist, die direkt aus dem Wasser aufragen. Die Landschaft wird von Wasserfällen geprägt, die von den umliegenden Bergen herabfallen.
Der Fjord wurde 1812 von Captain John Grono entdeckt und nach Milford Haven in Wales benannt. Captain John Lort Stokes registrierte ihn später offiziell als Milford Sound.
Der Māori-Name Piopiotahi ehrt den ausgestorbenen einheimischen Vogel Piopio, der in den Traditionen des Volkes der Ngāi Tahu eine Rolle spielte. Der Name verbindet die Besucher mit der indigenen Geschichte dieses Ortes.
Man erreicht den Fjord über eine Straße vom südlichen Hochland und kann von dort aus Bootstouren unternehmen, die mehrmals täglich fahren. Die beste Besuchszeit ist von Dezember bis Februar, wenn das Wetter am stabiles ist.
Unter dem Meeresspiegel bei Harrison Cove gibt es ein Unterwasserbeobachtungsposten, der Besucher etwa zehn Meter tief hinabführt. Von dort aus kann man schwarze Korallen und Meeresbewohner beobachten, ohne ins Wasser gehen zu müssen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.