Cookstraße, Meerespassage zwischen Nord- und Südinsel, Neuseeland.
Der Cook Strait ist eine Meerenge zwischen der Nord- und der Südinsel Neuseelands, die das Tasmanische Meer im Nordwesten mit dem Südpazifik im Südosten verbindet. An der schmalsten Stelle misst die Passage etwa 22 Kilometer (knapp 14 Meilen) und trennt die beiden Hauptinseln des Landes.
Der niederländische Seefahrer Abel Tasman fuhr 1642 als erster Europäer in diese Gewässer ein, hielt sie aber zunächst für eine Bucht. Kapitän James Cook erkannte 1770 die Passage zwischen den beiden Inseln und gab ihr später seinen Namen.
Der traditionelle Name Te Moana-o-Raukawa stammt aus der Māori-Sprache und erinnert an die einheimische Pflanze, die auf beiden Seiten wächst. Reisende erleben die Wasserstraße heute vor allem an Bord der Fähren, auf denen Einwohner und Besucher zwischen den Inseln hin und her pendeln.
Fährdienste verkehren täglich zwischen Wellington im Süden der Nordinsel und Picton auf der Südinsel. Die Überfahrt dauert rund drei Stunden und transportiert Autos, Passagiere und Fracht bei nahezu jedem Wetter.
Auf dem Grund der Meerenge verlaufen Unterseekabel und Hochspannungsleitungen, die elektrische Energie und Telekommunikation zwischen den beiden Inseln übertragen. Diese Verbindungen sichern die Stromversorgung und das Internet im ganzen Land.
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