Lake Taupō, Vulkanischer See in der Nordinsel, Neuseeland.
Der Lake Taupō ist ein großer, tiefes Kratersee auf der Nordinsel und entstand in einer vulkanischen Senke. Das Wasser ist klar und das Ufer bietet viele Zugangspunkte zum Angeln, Wassersport und Schwimmen.
Das See entstand durch einen gewaltigen Vulkanausbruch vor etwa 26.000 Jahren, der einer der stärksten in der Menschheitsgeschichte war. Dieses Ereignis formte die heutige Landschaft und schuf das tiefe Becken, das Wasser hält.
Der See trägt tiefe Bedeutung für das Volk der Ngāti Tūwharetoa, deren Geschichte in Felsgravuren an der Mine Bay sichtbar wird. Diese Schnitzereien erzählen Geschichten von Navigatoren und verbinden die Menschen heute noch mit ihren Wurzeln.
Das Ufer hat mehrere Bootsrampen und Zugangspunkte, die das Besuchen der verschiedenen Aktivitäten erleichtern. Am besten erkundet man das See mit einem Boot oder vom Wasser aus, wobei das ganze Jahr über gute Bedingungen herrschen.
Das See speist den Waikato River durch einen Auslass im Nordosten und treibt dabei acht Wasserkraftwerke an, die Strom für große Teile der Region liefern. Diese Verbindung zeigt, wie ein See nicht nur ein Erholungsort ist, sondern auch die Energieversorgung der Nation beeinflusst.
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