Hot Water Beach, Thermalstrand auf der Coromandel-Halbinsel, Neuseeland
Hot Water Beach ist ein etwa 1,5 Kilometer langer Sandstrand an der Coromandel-Halbinsel, durch dessen Oberfläche heißes Grundwasser aus unterirdischen Quellen aufsteigt. Das Wasser kann Temperaturen von bis zu 64 Grad Celsius erreichen und tritt an bestimmten Stellen zwischen den Felsen am südlichen Ende des Strandes aus.
Die geothermischen Quellen versorgen seit Jahrhunderten die Ngāti Hei, den örtlichen Māori-Stamm, mit warmem Wasser zum Baden und für andere Zwecke. Europäische Siedler entdeckten den Strand im 19. Jahrhundert und machten ihn später zu einem touristischen Ziel.
Der Name bezieht sich direkt auf die heißen Quellen unter dem Sand, die Badende nutzen, um temporäre Becken zu schaffen. Besucher bringen oft Schaufeln mit und graben gemeinsam, sodass ein geselliges Treiben am Strand entsteht.
Der Zugang zu den thermalen Bereichen ist nur bei Ebbe möglich, daher sollten Reisende die Gezeitentabellen prüfen und etwa zwei Stunden vor oder nach Niedrigwasser kommen. Eine Schaufel ist nützlich, um ein eigenes Becken zu graben, und viele bringen Handtücher sowie Trinkwasser mit.
Bei Flut verschwindet die gesamte thermale Zone unter dem Meerwasser, sodass der Strand wie ein gewöhnlicher Küstenabschnitt wirkt. Nur wenige Stunden später, wenn das Meer zurückweicht, zeigen sich dampfende Stellen im feuchten Sand.
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