Waimangu-Geysir, Geothermische Formation in Bay of Plenty Region, Neuseeland.
Der Waimangu Geyser war eine geothermale Formation in der Bay of Plenty Region, die kochendes Wasser, Schlamm und Gesteinsbrocken hochschleuder. Die Fontäne konnte Höhen von 460 Metern erreichen und schuf eine der eindrucksvollsten Naturerscheinungen des Landes.
Der Geyser war zwischen 1900 und 1904 regelmäßig aktiv und brach etwa alle 36 Stunden aus. Ein Erdrutsch änderte damals die Wasserstände im See Tarawera und beendete damit die Aktivitäten.
Der Name Waimangu stammt aus der Māori-Sprache und bedeutet "schwarzes Wasser", benannt nach den dunklen Materialien, die während der Eruptionen hochgeschleudert wurden. Die Stelle erinnert noch heute daran, wie die Natur diese Landschaft geprägt hat.
Die ehemalige Stelle ist heute über geführte Touren durch das Waimangu Volcanic Valley zugänglich. Das Gebiet bietet Wanderwege und Aussichtspunkte, um die geothermale Aktivität und Geschichte vor Ort zu verstehen.
Ein Fremdenführer namens Alfred Warbrick maß 1903 die Tiefe des Geyser-Sees mit etwa 15 Metern, während er mit einem Ruderboot in der gefährlichen Nähe der kochenden Quelle unterwegs war. Diese frühen Messungen halfen dabei, die Kraft dieser geothermalen Aktivität besser zu verstehen.
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