Phillipinsel, Nationalparkinsel nahe der Norfolk-Insel, Australien
Phillip Island ist eine vulkanische Insel in der Nähe von Norfolk Island mit einer Fläche von etwa 190 Hektar. Das Gelände erhebt sich etwa 280 Meter über dem Meer und zeigt auffällige rote, gelbe und violette Böden.
Die Insel wurde 1788 von Leutnant Philip Gidley King benannt und erhielt ihren Namen zu Ehren von Arthur Phillip, dem ersten Gouverneur von Neusüdwales. Diese Benennung spiegelt die britische Kolonialgeschichte der Region wider.
Die Insel beherbergt zwölf Seevogelarten, darunter Providence-Sturmvögel und Maskentölpel, was sie zu einem wichtigen Vogelgebiet macht.
Der Zugang zur Insel erfordert erfahrene Führer und eine Bootsüberfahrt vom Festland. Die Besteigung mit Strickleitern und das Wandern über steiles Gelände erfordern eine gute körperliche Verfassung.
Drei Pflanzenarten kommen ausschließlich auf dieser Insel vor: Achyranthes margaretarum, Abutilon julianae und Hibiscus insularis. Diese seltenen Arten machen den Ort für Botaniker und Naturschützer besonders wertvoll.
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