Bootless Inlet, Küstenbucht nahe Port Moresby, Papua-Neuguinea.
Die Bootless Inlet ist eine Küstenbucht in Südostpapua-Neuguinea, die vier Inseln - Motupore, Loloata, Manunouha und Bunamotu - umfasst. Ein Schutzriff erstreckt sich vor der Bucht und schafft unterschiedliche Wasserzonen mit variierender Tiefe und Strömung.
Die Bucht wurde während des Zweiten Weltkriegs von der australischen Armee als Verteidigungsposition genutzt, wobei Minen in den Gewässern verlegt wurden. Die Räumung dieser Minen durch spezialisierte Taucher dauerte nach Kriegsende noch lange an.
Die Universität von Papua-Neuguinea betreibt eine Forschungsstation auf der Insel Motupore für Studien zu Meeresökosystemen und Umweltschutz.
Tidenflüsse prägen das Wasser und beeinflussen sowohl Fischerboote als auch Freizeitfahrten je nach Tageszeit. Besucher sollten die Gezeitenzeiten überprüfen, bevor sie hinfahren oder auf dem Wasser Zeit verbringen.
Die Riffe hier beherbergen viele Korallenarten, Schwämme, Fische und Muscheln, und es werden gelegentlich Meeresschildkröten beobachtet. Historische Aufzeichnungen deuten darauf hin, dass Dugongs und Krokodile früher häufiger in dieser Region vorkamen.
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