Jayapura, Verwaltungsstadt in Papua, Indonesien
Jayapura ist eine Verwaltungsstadt in Papua, Indonesien, die sich über Täler, Hügel und Hochebenen zwischen Meereshöhe und den Hängen des Mount Cycloop erstreckt. Die Bebauung reicht von dichteren Vierteln am Wasser bis zu lockerer verteilten Siedlungen an den Hängen mit Blick auf die Yos-Sudarso-Bucht.
Niederländische Kolonisten gründeten 1910 eine kleine Siedlung und nannten sie Hollandia, die zunächst nur als Stützpunkt für Beamte und Händler diente. Im Zweiten Weltkrieg baute General Douglas MacArthur die Stätte ab 1944 zu einem großen Nachschubhafen für alliierte Truppen im Pazifik aus.
Der Name Jayapura verbindet das Sanskrit-Wort für Sieg mit der indonesische Bezeichnung für Stadt und erinnert so an nationale Hoffnungen der frühen Unabhängigkeit. Heute leben hier Neuguineer neben Familien aus Java, Sulawesi und den Molukken, die Feste ihrer Heimatinseln mit eigenen Bräuchen feiern.
Flüge vom Sentani International Airport verbinden Reisende mit Jakarta, Surabaya und anderen größeren Städten Indonesiens. Innerhalb der Stadt verkehren kleine Busse und Sammeltaxis namens Angkot auf festen Strecken, die man am Straßenrand anhalten kann.
Die Stadt verzeichnete zwischen 2010 und 2020 die höchste Wachstumsrate unter indonesischen Städten, wobei die Bevölkerung um mehr als die Hälfte zunahm. Dieser Anstieg veränderte das Stadtbild und führte zur Erweiterung von Wohngebieten bis in die Hügel hinein.
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