Merauke, Verwaltungsregion im Süden Papuas, Indonesien
Merauke ist eine Verwaltungsregion im Südosten Indonesiens mit einer vielfältigen Landschaft aus Sumpfgebieten, Wäldern und Küstenabschnitten. Das Gebiet erstreckt sich weit aus und umfasst mehrere Distrikte, die durch unterschiedliche Lebensräume und Zugänge charakterisiert sind.
Die Holländer ließen sich 1902 in diesem Gebiet nieder und machten es zu einem strategischen Außenposten für die Kolonialverwaltung. Diese Gründung zog zunächst Vogeljäger und Abenteurer an, die die reiche Tierwelt der Region entdecken wollten.
Die Marind-Gemeinschaften prägen bis heute das Leben in der Region mit ihren Traditionen und ihrer Verbundenheit zum Land. Sie bewahren Handwerk, Rituale und Wissen über die natürliche Umwelt, die für Besucher in alltäglichen Begegnungen und lokalen Märkten erkennbar sind.
Besucher können über den internationalen Flughafen Mopah mit Direktflügen oder Anschlüssen anreisen und von dort aus andere Distrikte erreichen. Lokale Transportmittel verbinden die verschiedenen Teile der Region miteinander, obwohl Fahrwege je nach Jahreszeit unterschiedlich zugänglich sein können.
Wasur-Nationalpark beherbergt eine besondere Mischung aus Savannengrasland und Sumpfgebieten, wo Besucher kleine Kängurus und Hirsche in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten können. Dieses Schutzgebiet ist einer der wenigen Orte, an denen solche Landschaften und Tiere zusammenkommen.
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