Madang, Siedlung in Papua-Neuguinea
Madang ist eine Hafenstadt an der Nordküste von Papua-Neuguinea und dient als Verwaltungszentrum der Provinz Madang. Die Stadt liegt auf einer Halbinsel, die ins Bismarck-Meer ragt, und besteht aus einfachen Gebäuden, Märkten und einer Strandpromenade mit Blick auf das blaue Wasser.
Madang wurde 1871 von dem Europäer Nicholai Miklukho-Maklai besucht, der länger als ein Jahr in der Gegend lebte und gute Beziehungen zu lokalen Gemeinschaften aufbaute. Die Deutschen kamen später und gründeten eine Siedlung namens Friedrich Wilhelmshafen, doch während des Zweiten Weltkriegs wurde die Stadt von Japan besetzt und später im Kampf mit australischen Streitkräften beschädigt.
Der Name Madang stammt von lokalen Bewohnern, die nach der Ankunft der Deutschen in der Gegend blieben und das Gebiet so benannten. Die Stadt zeigt heute eine Mischung aus dieser lokalen Geschichte und internationaler Präsenz, mit vielen ausländischen Organisationen, die hier tätig sind und das tägliche Leben prägen.
Die Stadt ist kompakt und am besten zu Fuß zu erkunden, wobei lokale Busse und Motorradtaxis für längere Wege verfügbar sind. Das nahe gelegene Flughafen verbindet die Stadt mit anderen Teilen Papua-Neuguineas, und Bootsverbindungen ermöglichen Ausflüge zu nahe gelegenen Inseln und Küstendörfern.
Die Stadt empfängt jährlich über drei Meter Niederschlag und ist daher bekannt für ihre grüne, üppige Landschaft trotz der Feuchtigkeit und Hitze. Mehrere Inseln vor der Küste wie Karkar und Manam sind beliebte Ziele für Tauchgänge und Schnorcheln mit bunten Korallenriffen und tropischen Fischen.
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