Asmat Swamp, Küstenfeuchtgebiet in Süd-Papua, Indonesien.
Der Asmat Sumpf ist ein Feuchtgebiet entlang der Südküste von Neuguinea, das von Gezeiten- und Flussläufen durchzogen wird, die durch Mangrovenwälder und Tieflandwälder führen. Das Gelände besteht fast vollständig aus Wasser und weichem Boden, der sich mit dem Rhythmus der Gezeiten und Jahreszeiten verändert.
Das Gebiet blieb bis in die frühen 1950er Jahre für die Außenwelt weitgehend unbekannt, als der erste Kontakt mit dem Volk der Asmat stattfand. Dieser Kontakt löste ein wachsendes Interesse an der Region aus und führte schließlich zu Bemühungen um ihren Schutz.
Die Asmat leben in und um dieses Gebiet und nutzen es seit Generationen für traditionelle Fischerei und Jagd. Ihre Verbindung zum Sumpf ist Teil ihrer täglichen Existenz und ihrer Beziehung zur Natur.
Da das Gelände fast vollständig aus Wasser und weichem Untergrund besteht, ist ein Boot die einzige sinnvolle Art, sich hier fortzubewegen. Ein Besuch in der Trockenzeit ist einfacher, da der Wasserstand dann niedriger ist und die Navigation durch die Kanäle weniger aufwändig wird.
Das Salvadori-Waran, eine der längsten Eidechsenarten der Welt, lebt in den Wasserwegen und Wäldern dieses Gebiets. Obwohl er länger als ein Komodowaran werden kann, ist er weit weniger bekannt und wird von den meisten Besuchern nie gesehen.
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