Admiralitätsinseln, Inselgruppe in der Provinz Manus, Papua-Neuguinea.
Die Admiralitätsinseln sind eine Inselgruppe mit mehreren vulkanischen Formationen im Bismarck-Archipel, wobei Manus Island mit etwa 2.100 Quadratkilometern die größte Landmasse darstellt. Die Inseln zeigen bergiges Terrain mit dichter Vegetation und küstengebundene Siedlungen.
Der spanische Entdecker Álvaro Saavedra dokumentierte die Inseln 1528, später folgten niederländische Seefahrer wie Willem Schouten 1616 und brachten europäischen Kontakt in die Region. Die Inseln waren danach Teil verschiedener europäischer Interessenssphären und wurden später australisches Mandatsgebiet.
Die Bewohner der Admiralitätsinseln sprechen lokale Sprachen und verwenden das Garamut, eine Holztrommel, bei Feiern und Zeremonien. Diese Traditionen sind Teil des alltäglichen Lebens und werden bei gemeinsamen Versammlungen gepflegt.
Besucher erreichen die Inseln über den Momote-Flughafen auf der Insel Los Negros, die durch eine Brücke mit der Stadt Lorengau verbunden ist. Von dort aus gibt es regelmäßige Inlandflüge nach Port Moresby und Möglichkeiten, die lokalen Gemeinden zu erkunden.
Ein großer Teil der Landmasse besteht aus Korallenriffen und flachen Lagunen, die das Leben der lokalen Gemeinden prägen. Diese Meeresökosysteme sind für Fischerei und tägliche Aktivitäten der Bewohner von großer Bedeutung.
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