Bougainville, Vulkaninsel in der Autonomen Region Bougainville, Papua-Neuguinea
Bougainville ist eine Insel im Autonome Region Bougainville, Papua-Neuguinea, die durch dichten Regenwald und mehrere Gebirgsketten gekennzeichnet ist. Die Küstenlinie wechselt zwischen flachen Stränden, Flussmündungen und steilen Klippen, während das Innere durch zerklüftete Vulkanhügel dominiert wird.
Ein französischer Seefahrer erreichte die Küste im 18. Jahrhundert und gab dem Ort seinen Namen. Die Insel kam später unter deutsche Verwaltung, wechselte jedoch nach dem Ersten Weltkrieg zu australischer Kontrolle, bevor sie Teil von Papua-Neuguinea wurde.
Mehrere austronesische Sprachen bestehen in den Inselgemeinschaften fort, wobei Tok Pisin als hauptsächliches Kommunikationsmittel zwischen verschiedenen Sprachgruppen dient.
Besucher erreichen die Insel meist über kleine Flugverbindungen aus Port Moresby oder anderen nahen Regionen, da direkte Fährverbindungen selten sind. Das Gelände ist steil und dicht bewaldet, daher ist festes Schuhwerk und ausreichend Trinkwasser für Wanderungen notwendig.
Ein Vulkan im nördlichen Teil der Insel ist noch aktiv und erreicht eine Höhe von über 2700 Metern (etwa 8900 Fuß). Der Gipfel ist oft in Wolken gehüllt, aber bei klarem Wetter kann man die rauchende Spitze von weitem sehen.
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