Carteret-Inseln, Inselgruppe in der Autonomen Region Bougainville, Papua-Neuguinea.
Die Carteret-Inseln bilden eine hufeisenförmige Atollgruppe mit fünf Hauptinseln: Han, Jangain, Yesila, Yolasa und Piul. Die gesamte Landfläche liegt nur wenig über dem Meeresspiegel und erstreckt sich über ein relativ kleines Gebiet.
Ein britischer Navigator namens Philip Carteret entdeckte diese Inseln 1767 während seiner Weltumsegelung an Bord der HMS Swallow. Die Inselgruppe trägt bis heute seinen Namen, was auf die europäische Kartographie des 18. Jahrhunderts zurückgeht.
Die Bewohner leben eng mit dem Meer verbunden und nutzen traditionelle Methoden für Fischfang sowie Anbau von Taro und Kokosnüssen. Diese Praktiken prägen den Alltag und sind zentral für das Leben auf den Inseln.
Die Inseln sind sehr flach und anfällig für Überflutungen, daher ist es wichtig, sich über die Wetterbedingungen und Gezeiten zu informieren, bevor man besucht. Besucher sollten sich auf eingeschränkte Infrastruktur und den primitiven Charakter der Inselgemeinschaften einstellen.
Seit den 1980er Jahren führen steigende Meeresspiegel zu wiederholten Umsiedlungsprogrammen für die Tausend Bewohner dieser niedrigen Pazifik-Inseln. Diese Verlagerungen haben tiefe Auswirkungen auf die etablierte Gemeinschaftsstruktur und traditionelle Lebensweise.
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