Pentecost-Insel, Vulkaninsel in Vanuatu, Südpazifik.
Pentecost Island ist eine vulkanische Insel in Vanuatu im Südpazifik mit einer bergigen Landschaft und wilden Wasserfällen. Die östlichen Hänge sind voller ständig fließender Bäche, die in fruchtbare Täler hinabfließen und die Landschaft grün und lebendig halten.
Die erste europäische Sichtung der Insel erfolgte 1606 durch den spanischen Forscher Pedro Fernández de Quirós. Später erkundeten auch Louis Bougainville und James Cook die Gewässer um die Insel und dokumentierten sie.
Die Männer und Jungen der Insel führen jedes Jahr von April bis Juni ein Sprung-Ritual auf, bei dem sie sich mit Reben an den Beinen von hohen hölzernen Türmen hinabstürzen. Dies ist ein zentraler Bestandteil des lokalen Lebens und wird als Übergangsritus und als Verbindung zur Natur betrachtet.
Zwei Flughäfen verbinden die Insel mit regelmäßigen Flügen vom Festland, wobei die Reisezeit etwa 50 Minuten beträgt. Besucher sollten sich auf einfache Einrichtungen vorbereiten und flexible Zeitpläne planen, da die lokale Infrastruktur begrenzt ist.
Der traditionelle Tauch-Brauch mit Weinreben diente als direktes Vorbild für die Entwicklung des modernen Bungee-Jumping. Diese lokale Praktik wurde von Ausländern entdeckt und später als kommerzielle Aktivität auf der ganzen Welt adaptiert.
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