Bakerinsel, Korallenriff im Pazifischen Ozean, Vereinigte Staaten
Baker Island ist ein unbewohntes Koralleneiland im Pazifischen Ozean, das zu den United States Minor Outlying Islands gehört und heute als nationales Schutzgebiet für Meeresvögel dient. Das flache Atoll wird von ausgedehnten Riffen umgeben, die bei Flut unter Wasser verschwinden und nur einzelne Sandbänke an der Oberfläche zurücklassen.
Die Vereinigten Staaten übernahmen das Atoll Mitte des 19. Jahrhunderts wegen der Guano-Vorkommen, die für mehrere Jahrzehnte abgebaut wurden. Während des Zweiten Weltkriegs baute das Militär eine provisorische Landebahn und mehrere Anlagen, die später aufgegeben und vom Ozean langsam zurückerobert wurden.
Die Ernennung der Baker-Insel zum Nationalen Wildtierschutzgebiet 1974 zeigt das Engagement für den Schutz der Meeresumwelt.
Der Zugang ist auf autorisierte Forscher und Behördenmitarbeiter beschränkt, die Genehmigungen für Umweltbeobachtungen benötigen. Es gibt keinerlei Infrastruktur oder Süßwasserquellen, weshalb alle Besorgungen und Vorräte mitgebracht werden müssen.
Reste eines alten Kontrollturms stehen neben verrosteten Ölfässern und Metallresten, die im Sand halb vergraben liegen. Die verlassene Landebahn ist von Salzwasser überflutet und wird bei Stürmen regelmäßig von den Wellen überspült.
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