Howlandinsel, Korallenatoll im Zentralpazifik, Vereinigte Staaten.
Howland Island ist ein flaches Korallenatoll im Zentralpazifik und Teil der United States Minor Outlying Islands. Die Insel erstreckt sich über etwa 2,4 Kilometer Länge und erhebt sich nur etwa 6 Meter über dem Meeresspiegel, mit einem zentralen Becken voller niedriger Pflanzen und Seevögel.
Die Vereinigten Staaten nahmen das Gebiet 1857 unter dem Guano Act in Besitz und begannen mit dem Abbau von Vogeldünger bis Ende des neunzehnten Jahrhunderts. Ein Siedlungsversuch wurde 1935 im Rahmen des American Equatorial Islands Colonization Project gestartet, endete jedoch mit Beginn des Zweiten Weltkriegs.
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Der Zugang erfordert eine Sondergenehmigung des U.S. Fish and Wildlife Service und wird hauptsächlich für wissenschaftliche Forschung gewährt. Die Insel hat keine Einrichtungen, keinen Süßwasservorrat und keine Anlegestelle, was jeglichen Besuch äußerst schwierig macht.
Die Insel liegt in der Zeitzone UTC-12:00, was sie zu einem der letzten Orte auf der Erde macht, an denen der Datumswechsel stattfindet. Amelia Earhart sollte hier 1937 während ihres Weltfluges landen, verschwand jedoch vor Ankunft und wurde nie gefunden.
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