Kaʻena Point, Küstenformation an der nordwestlichen Spitze von Oahu, Vereinigte Staaten
Kaʻena Point ist ein felsiger Küstenvorsprung an der Nordwestspitze von Oahu mit Gezeitentümpeln, Sandbänken und dramatischen Klippen, die zur Pazifikküste abfallen. Die Landschaft zeigt raue vulkanische Formationen und offene Wasserflächen, die von starken Winden geprägt sind.
Ein Eisenbahnunternehmen verband diesen Punkt 1899 mit Transportlinien für die Zuckerrohrproduktion, die Infrastruktur wurde jedoch 1946 durch eine Tsunamiwelle zerstört. Die Nachweise dieser industriellen Vergangenheit sind heute noch in der Landschaft erkennbar.
An diesem Ort verehren die Ureinwohner Hawaiis die spirituelle Bedeutung als Übergangsort für Verstorbene in das Jenseits. Der Name verbindet die Stelle mit der Familie der Göttin Pele und zeigt, wie wichtig dieser Punkt in der hawaiianischen Mythologie ist.
Der Wanderweg ist etwa 8 Kilometer lang und führt durch offenes Gelände mit wenig Schutz vor Sonne und Wind, daher ist ausreichend Wasser und Sonnenschutz notwendig. Der Boden ist felsig und uneben, stabile Wanderschuhe sind daher wesentlich.
Ein großer Schutzzaun wurde 2011 errichtet, um ein ökologisch wichtiges Gebiet abzusperren und einheimische Seevögel vor Raubtieren zu bewahren. Diese Maßnahme hat zu einer bemerkenswerten Vermehrung von Vogelarten geführt, die sonst in der Region selten zu sehen sind.
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