Kenai National Wildlife Refuge, Nationales Wildtierrefugium auf der Kenai-Halbinsel, Alaska
Das Kenai National Wildlife Refuge erstreckt sich über zwei Millionen Hektar mit Eisfeldern, Gletschern, Tundra, Wäldern, Küstensümpfen und dem Flusssystem des Kenai. Die Landschaft bietet öffentliche Hütten, Campingplätze und Zugang über die Sterling Highway.
Präsident Franklin Roosevelt schuf dieses Gebiet 1941 als Kenai National Moose Range, um Elchbestände vor kommerzieller Jagd zu schützen. Die ursprüngliche Funktion wurde später erweitert, um mehr Arten und Lebensräume zu schützen.
Die Dena'ina nannten dieses Gebiet 'Yaghanen' und nutzten es seit Jahrtausenden als Heimat und Jagdgegend. Der Name und die Landnutzung spiegeln die tiefe Verbindung dieses Volkes zu dieser Wildnis wider.
Besucher finden hier öffentliche Unterkünfte und Campingplätze, die nach dem Prinzip 'wer zuerst kommt, mahlt zuerst' vergeben werden. Die beste Zeit für die Erkundung ist der Sommer, wenn die Wege und Gewässer leicht zugänglich sind.
Das Refugium enthält drei Kanutrails durch miteinander verbundene Seen, die ein beeindruckendes System für Paddler bilden. Diese Wasserrouten ermöglichen mehrtägige Expeditionen in abgelegene Gebiete, wo man Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachten kann.
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