Wrangell – Saint Elias Wilderness, Geschütztes Wildnisgebiet im südlichen Zentral-Alaska, Vereinigte Staaten.
Die Wrangell–St. Elias Wilderness umfasst 9.078.675 Acres, etwa zwei Drittel des Wrangell–St. Elias National Park and Preserve im südlichen Zentralalaska. Sie erstreckt sich über die Wrangell Mountains, den Westen der Saint Elias Mountains und den Osten der Chugach Mountains, entwässert von Copper, Chitina, Nabesna und Chisana River. Der Mount Saint Elias erreicht 5.489 m, keine 16 km vom Meer entfernt; Bagley Icefield, Malaspina-Gletscher und Hubbard-Gletscher liegen im Gebiet.
Das Gebiet erhielt 1980 durch ein Bundesgesetz den Status eines Schutzgebiets und wurde damit zu einer der größten ausgewiesenen Wildnisregionen des Landes. Dies war ein bedeutender Moment für den Naturschutz in der Region.
Die Wildnis liegt im Wrangell–St.-Elias-Nationalpark und -Schutzgebiet: Im Park ist nur die Subsistenzjagd lokaler ländlicher Bewohner erlaubt, im Schutzgebiet die Sportjagd für die Allgemeinheit. Im Zentrum des Parks baute die Bergbaustadt Kennecott von 1903 bis 1938 Kupfer ab; ihre verlassenen Gebäude und Mühlen bilden einen National Historic Landmark District.
Die Zufahrt erfolgt über zwei Hauptstraßen oder per Flugzeug zu entfernteren Gebieten, und Besucher sollten sich auf extreme Wetterbedingungen vorbereiten. Der Zugang ist begrenzt und erfordert gute Planung und angemessene Vorbereitung auf raue Umweltbedingungen.
Das Wildnisgebiet umfasst 9.078.675 Acres, etwa zwei Drittel des Wrangell-St.-Elias-Nationalparks und -Schutzgebiets, und ist damit das größte ausgewiesene Wildnisgebiet der Vereinigten Staaten. In ihm liegt das Bagley-Eisfeld, das Teile der St.-Elias- und der Chugach-Kette bedeckt und einen großen Teil der dauerhaft eisbedeckten Flächen Alaskas ausmacht.
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