Marieta Islands, Vulkanische Inselgruppe in Nayarit, Mexiko.
Die Marieta-Inseln sind eine Inselgruppe vulkanischen Ursprungs vor der Küste von Nayarit, Mexiko, etwa acht Kilometer von Punta de Mita entfernt. Die zwei Hauptinseln, Isla Larga und Isla Redonda, bestehen aus zerklüfteten Felsen mit Höhlen, Bögen und einer kreisförmigen Öffnung, die zu einem Binnenstrand führt.
Anfang des 20. Jahrhunderts nutzten Streitkräfte die unbewohnten Inseln als Ziel für Bombenübungen. Die Kampagne des französischen Meeresforschers Jacques Cousteau führte in den 1960er Jahren dazu, dass das Gebiet unter Schutz gestellt wurde.
Der Name Playa del Amor bezieht sich auf den versteckten Strand, den Touristen durch einen natürlichen Tunnel erreichen können. Die natürlichen Felsformationen bilden Nistplätze, wo man Vogelkolonien beim Brüten und Aufziehen der Jungen beobachten kann.
Der Zugang zum Gebiet erfolgt nur mit einer Genehmigung, die über zugelassene Reiseveranstalter erhältlich ist. Die Behörden begrenzen die tägliche Besucherzahl auf etwa 116 Personen am versteckten Strand, um das geschützte Ökosystem zu bewahren.
Die kreisförmige Öffnung über Playa del Amor entstand wahrscheinlich durch militärische Sprengungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Besucher schwimmen heute durch den Tunnel bei Flut, wenn das Wasser hoch genug steht, um den Durchgang zu ermöglichen.
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