Mexcaltitán de Uribe, Kreisförmige künstliche Insel in Santiago Ixcuintla, Mexiko.
Mexcaltitán de Uribe ist eine künstliche, kreisförmige Insel mit etwa 340 Metern Durchmesser, auf der bunte Häuser in konzentrischen Straßenmuster angeordnet sind. Die Gebäude verfügen über traditionelle, wasserdichte Dächer, die den häufigen Überschwemmungen standhalten.
Die Siedlung entstand im 12. Jahrhundert und wird von Historikern als möglicher Ort von Aztlán betrachtet, dem legendären Ausgangspunkt der Azteken. Diese Verbindung macht die Insel für die Erforschung der frühen mesoamerikanischen Zivilisation bedeutsam.
Die Bewohner pflegen traditionelle Fischereimethoden, die das tägliche Leben auf der Insel prägen und das Rhythmus der Jahreszeiten bestimmen. Die farbenfrohen Häuser und engen Wege spiegeln eine Lebensweise wider, die seit Generationen mit dem Wasser verbunden ist.
Um die Insel zu erreichen, benutzen Besucher Wassertaxis vom Hafen La Batanga in der Nähe von Santiago Ixcuintla. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen und sich auf enge, feuchte Wege vorzubereiten, besonders während der Regenzeit.
Während der Regenzeit verwandeln sich die Straßen in Wasserkanäle, und Bewohner navigieren mit Booten statt zu Fuß gehen. Dieses Phänomen hat der Insel den Spitznamen das mexikanische Venedig eingebracht.
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