Baja California, Mexikanischer Bundesstaat im äußersten Nordwesten von Mexiko.
Baja California liegt im äußersten Nordwesten Mexikos und erstreckt sich zwischen dem Pazifischen Ozean und dem Golf von Kalifornien auf einer Fläche von etwa 70.000 Quadratkilometern mit Wüsten, Bergen und Küstengebieten. Der Bundesstaat grenzt im Norden an Kalifornien und Arizona und umfasst mehrere große Städte sowie dünn besiedelte ländliche Regionen.
Das Gebiet wandelte sich von spanischen Missionsstationen und Siedlungen im 18. Jahrhundert zu einem mexikanischen Bundesstaat im Jahr 1952, nachdem es lange als Territorium verwaltet worden war. Die Grenze zu den Vereinigten Staaten wurde 1848 gezogen und beeinflusste seitdem die Entwicklung der Region grundlegend.
In den Grenzstädten wie Tijuana und Mexicali zeigt sich eine Mischung aus mexikanischen Festen, chinesischen Restaurants und koreanischen Märkten, die den Alltag der Menschen prägen. Besucher erleben diese Vielfalt beim Essen auf der Straße, bei lokalen Feiern und in den Geschäften, wo verschiedene Sprachen und Geschmäcker zusammentreffen.
Die Grenzübergänge nach Kalifornien können zu Stoßzeiten stark frequentiert sein, daher empfiehlt es sich, frühmorgens oder spätabends zu reisen. In den Küstenstädten ist Englisch weit verbreitet, während in den ländlichen Gegenden Spanischkenntnisse hilfreich sind.
Die Sierra de San Pedro Mártir ragt über 3.000 Meter hoch auf und beherbergt Kiefernwälder, die von Wüsten umgeben sind und im Winter gelegentlich Schnee erhalten. Auf dem Gipfel steht ein Observatorium, das den klaren Nachthimmel fernab der Städte nutzt.
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