La Brea Tar Pits, Paläontologische Fundstätte in Los Angeles, Vereinigte Staaten.
La Brea Tar Pits ist eine paläontologische Stätte in Los Angeles, wo natürliches Asphalt durch Risse im Boden an die Oberfläche sickert und dunkle, zähflüssige Becken bildet. Diese Becken haben über Jahrtausende Knochen und Fossilien aus der Eiszeit konserviert, die heute in bemerkenswert gutem Zustand ausgegraben werden.
Ein spanischer Entdecker dokumentierte diese natürlichen Teergruben erstmals im Jahr 1769, woraufhin sie zunächst zur Gewinnung von Öl und Mineralien genutzt wurden. Die wissenschaftliche Erforschung der Fossilien begann erst im frühen 20. Jahrhundert, als Paläontologen den außergewöhnlichen Reichtum der Fundstätte erkannten.
Schulklassen aus ganz Kalifornien besuchen den Ort regelmäßig, um die Ausgrabungen zu beobachten und mehr über die Tiere zu erfahren, die einst durch diese Gegend streiften. Familien spazieren am Wochenende um die dunklen Becken und lassen sich von den lebensgroßen Mammut-Skulpturen fotografieren, die am Rand stehen.
Das George C. Page Museum zeigt mehr als eine Million Exemplare von 650 Tier- und Pflanzenarten, die aus den Teergruben geborgen wurden. Besucherinnen können aktive Ausgrabungen beobachten und die Arbeit der Forschenden verfolgen, die während der Sommermonate besonders intensiv ist.
Methangasblasen steigen durch die Teergruben auf, verursacht durch bestimmte Bakterien, die Erdöl verzehren und Gas als Nebenprodukt freisetzen. Dieses Blubbern kann man manchmal hören und sehen, was der Oberfläche ein fast lebendiges Aussehen verleiht.
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