Hancock Park, Stadtpark mit Teergruben in Miracle Mile, Los Angeles, USA.
Hancock Park ist ein öffentlicher Park im Miracle Mile-Viertel von Los Angeles, der mehrere natürliche Asphaltquellen mit schwarzen, glänzenden Teertümpeln enthält. Zwischen den Gruben liegen Rasenflächen und Wege, während Statuen von Tieren aus der Eiszeit an den Ufern der größten Teergrube stehen.
George Allan Hancock entdeckte 1883 die Fossilvorkommen beim Bohren nach Öl und übergab das Gebiet später an die Öffentlichkeit, damit die Funde geschützt werden konnten. Die Ausgrabungen begannen offiziell im frühen 20. Jahrhundert und haben seitdem Millionen von Knochenstücken ans Licht gebracht.
Besucher sehen heute Glaspavillons, in denen Forscher täglich an den Knochen arbeiten, die aus dem schwarzen Teer geborgen wurden. Viele Schulklassen kommen hierher, um zu verstehen, wie Tiere vor langer Zeit in den klebrigen Gruben gefangen wurden und nicht mehr entkommen konnten.
Der gesamte Bereich ist ebenerdig und leicht begehbar, mit Bänken entlang der Wege für kurze Pausen. Morgens und spätnachmittags ist es ruhiger, während mittags oft Gruppen unterwegs sind.
In einem der Tümpel befindet sich ein nachgebildeter Mammut, das halb im Teer versinkt und dabei seinen Rüssel in die Luft streckt. Das Bild täuscht nicht: Die echten Teergruben blubbern bis heute und setzen Methangas frei, das an manchen Stellen kleine Blasen an die Oberfläche schickt.
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