Hancock Park, Stadtpark mit Teergruben in Miracle Mile, Los Angeles, USA.
Hancock Park ist ein Stadtpark im Viertel Miracle Mile von Los Angeles und Standort der La Brea Tar Pits, des George C. Page Museum und des Los Angeles County Museum of Art. Das Foto zeigt ein niedriges Gebäude aus hellgrauem Beton mit schrägen vertikalen Lamellen im unteren Bereich und dunklen Fensterbändern dahinter. Über der Dachlinie sind an beiden Enden zwei Paare geschwungener weißer, flügelartiger Strukturen auf rostroten Säulen angebracht, dazwischen ein grauer, fleckiger Turm. Davor stehen Bäume und ein reflektierendes Wasserbecken.
George Allan Hancock entdeckte 1883 die Fossilvorkommen beim Bohren nach Öl und übergab das Gebiet später an die Öffentlichkeit, damit die Funde geschützt werden konnten. Die Ausgrabungen begannen offiziell im frühen 20. Jahrhundert und haben seitdem Millionen von Knochenstücken ans Licht gebracht.
Besucher sehen heute Glaspavillons, in denen Forscher täglich an den Knochen arbeiten, die aus dem schwarzen Teer geborgen wurden. Viele Schulklassen kommen hierher, um zu verstehen, wie Tiere vor langer Zeit in den klebrigen Gruben gefangen wurden und nicht mehr entkommen konnten.
Der gesamte Bereich ist ebenerdig und leicht begehbar, mit Bänken entlang der Wege für kurze Pausen. Morgens und spätnachmittags ist es ruhiger, während mittags oft Gruppen unterwegs sind.
Der Pleistozän-Garten des Parks wurde nach einer Liste bepflanzt, die aus 35 Jahren Forschung an der Ausgrabung Pit 91 stammt. Er ordnet die Pflanzen vier Ökoregionen zu – Küsten-Salbeibusch, Uferbereich, kalifornische Eichenwälder tiefer Schluchten und kalifornisches Berg-Chaparral – und zeigt so die Vegetation des Los-Angeles-Beckens vor 10.000 bis 40.000 Jahren.
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