Tucson Inn, Historic motor hotel in Tucson, Arizona
Der Tucson Inn ist ein Motel in der Stadt Tucson, das 1953 im Googie-Stil erbaut wurde, einem charakteristischen Architekturstil der 1950er Jahre mit kühnen Formen und futuristischen Elementen. Das Gebäude verfügte ursprünglich über fünfundsechzig Zimmer, ein Schwimmbad mit Heizung, ein Restaurant, eine Kaffeestube und einen beliebten Veranstaltungsraum namens Bagdad Room, wo sich Gäste und Einheimische trafen.
Der Tucson Inn wurde 1953 eröffnet und war Teil einer neuen Welle von Motels für Autofahrer, die durch die Region reisten, und sein großes Neonschild wurde schnell zum Erkennungszeichen für Besucher. Das Gebäude wurde von Anne Jackson Rysdale entworfen, der damals einzigen registrierten weiblichen Architektin in Arizona, deren modernistische Arbeit den Motel-Highway-Architektur-Stil prägte.
Der Tucson Inn steht im Miracle Mile Historic District und repräsentiert die Autokultur der 1950er Jahre, als Motels zu Symbolen von Freiheit und Reisen wurden. Das Gebäude mit seinem großen Neonschild war ein Treffpunkt für Reisende und Einheimische und prägt bis heute das visuelle Erscheinungsbild dieser Straße.
Der Tucson Inn befindet sich in bequemer Nähe zu lokalen Restaurants, Parks und dem Tucson Museum of Art und ist daher ein guter Ausgangspunkt für Besichtigungen. Besucher können mit dem Auto leicht hinfahren oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen, wenn sie kein Auto mieten möchten.
Der berühmte Schriftsteller Ernest Hemingway besuchte 1959 das Tucson Inn und traf sich dort mit seinem Freund, dem lokalen Maler Waldo Peirce, in dem, was möglicherweise ihr letztes Treffen vor Hemingways Tod war. Dieses historische Treffen verbindet das Motel mit einer bedeutsamen Fußnote in der amerikanischen Literaturgeschichte.
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