Quetzaltenango, Bergstadt im Südwesten Guatemalas.
Quetzaltenango, von den meisten Einwohnern als Xela bezeichnet, ist eine Stadt im Südwesten von Guatemala, die im Departement Quetzaltenango auf etwa 2.334 Metern (7.660 Fuß) Höhe in einem Gebirgstal liegt. Die Straßen der Innenstadt sind um einen zentralen Platz herum angelegt, und die umliegenden Stadtteile erstrecken sich über mehrere Hügel mit Wohnvierteln und Märkten.
Die spanischen Truppen unter Pedro de Alvarado trafen 1524 ein und besiegten die K'iche'-Maya in der Nähe der Siedlung, die zu dieser Zeit Xelajú hieß. Der Vulkanausbruch Santa María im Jahr 1902 bedeckte die Straßen mit Gestein und Asche und veränderte anschließend die Bebauung und das Wachstum der Stadt.
Der alte K'iche'-Name Xelajú ist noch heute im Alltag lebendig, und die meisten Einwohner verwenden die Kurzform Xela im täglichen Gespräch. Die K'iche'-Sprache wird in vielen Stadtvierteln neben Spanisch gesprochen, und man hört sie oft auf den Straßen und in den Geschäften.
Die Höhenlage sorgt für kühles Wetter, und es ist ratsam, besonders in den Wintermonaten warme Kleidung mitzubringen. Die Stadt verfügt über viele Sprachschulen und ist ein Ausgangspunkt für Wanderungen zu nahegelegenen Vulkanen und heißen Quellen.
Die Wintertemperaturen können nachts unter den Gefrierpunkt fallen, was in dieser Höhe nicht ungewöhnlich ist, aber für Besucher aus den Tropen oft überraschend kommt. Viele Häuser in der Stadt haben keine Heizung, und die Bewohner nutzen dicke Decken und geschichtete Kleidung, um sich warm zu halten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.