Guatemala-Stadt, Hauptstadt im Valle de la Ermita, Guatemala
Die Hauptstadt liegt in einem Gebirgstal etwa fünfzehnhundert Meter über dem Meer, umgeben von vier vulkanischen Gipfeln und aufgeteilt in zweiundzwanzig nummerierte Zonen. Breite Alleen durchschneiden Wohn- und Geschäftsviertel, während grüne Schluchten und Hanglagen zwischen den Zonen sichtbar bleiben.
Die spanischen Behörden verlegten die Hauptstadt siebzehnhundertsechsundsiebzig hierher, nachdem ein Erdbeben die ältere Siedlung Antigua beschädigt hatte. In den folgenden Jahrzehnten entstand ein neues städtisches Raster, das später durch ein im zwanzigsten Jahrhundert eingeführtes Zonensystem erweitert wurde.
An Wochenenden treffen sich Bewohner in Parks und auf Plätzen der verschiedenen Zonen, wo Familien oft Straßenimbisse wie Garnachas oder Tostadas teilen. In den Märkten der Zonen eins und vier findet man gewebte Stoffe und handgemachte Keramik, die die Handwerkstradition des Hochlands widerspiegeln.
Der internationale Flughafen La Aurora liegt südlich des Zentrums und verbindet die Region mit Mittelamerika und darüber hinaus. Die meisten Zonen lassen sich zu Fuß erkunden, doch die Entfernungen zwischen ihnen erfordern oft ein Fahrzeug oder einen öffentlichen Bus.
Das nummerierte Zonensystem wurde vom Ingenieur Raúl Aguilar Batres entworfen, wobei jeder Abschnitt ein eigenes Straßennetz hat. Die Zone zehn wird lokal als Zona Viva bezeichnet und beherbergt viele Restaurants und Hotels, die bis spät in den Abend geöffnet bleiben.
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