Museo Popol Vuh, Kunstmuseum auf dem Campus der Universidad Francisco Marroquín in Zone 10, Guatemala-Stadt, Guatemala.
Das Museo Popol Vuh ist ein Kunstmuseum auf dem Campus der Universidad Francisco Marroquín in Zone 10 und beherbergt eine der bedeutendsten Sammlungen präkolumbischer Maya-Objekte des Landes. Zu sehen sind über 400 Artefakte, darunter Steinplastiken, Keramik und koloniale Kunstwerke, die den Zeitraum vom Paläolithikum bis zur Kolonialzeit abdecken.
Das Museum wurde 1978 gegründet und basiert auf der privaten Sammlung von Jorge und Ella Castillo, die Jahrzehnte lang Objekte zusammentrugen. Nach mehrfachen Umzügen fand die Sammlung ihren endgültigen Ort auf dem Universitätscampus.
Der Name bezieht sich auf das heilige Maya-Buch, das die Schöpfungsgeschichte erzählt. Die Räume zeigen, wie Maya-Künstler ihre Gottheiten, ihre Verbindung zur Natur und ihre täglichen Rituale durch Keramik und Stein ausdrückten.
Das Museum ist normalerweise an Wochentagen zugänglich, mit kürzeren Öffnungszeiten am Wochenende, weshalb ein Besuch unter der Woche empfohlen wird. Die Sammlung ist überschaubar in Größe, sodass zwei Stunden für einen gründlichen Rundgang ausreichen.
Die Sammlung enthält einen Clovis-Spitzpunkt, der auf etwa 9000 vor Christus datiert wird und zu den ältesten bekannten Hinweisen auf menschliche Präsenz in Mesoamerika gehört. Dieser einzelne Gegenstand zeigt, dass die Region lange vor den Maya-Zivilisationen bewohnt war.
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