2007 Guatemala City sinkhole, Geologische Formation in Guatemala-Stadt, Guatemala
Der Einsturz von 2007 in Guatemala-Stadt war ein Erdfall, der sich in einem bewohnten Viertel im Nordosten der Stadt bildete. Die Öffnung entstand durch das Zusammenspiel von defekten Rohren, intensivem Regen und der besonderen Zusammensetzung des vulkanischen Bodens in dieser Region.
Im Februar 2007 kollabierte der Boden nach dem Bruch von Abwasserleitungen und starken Regenfällen und verursachte fünf Todesfälle. Das Ereignis zwang über 1000 Bewohner, ihre Häuser zu verlassen.
Der Vorfall löste Diskussionen über das Infrastrukturmanagement von Guatemala-Stadt und die Beziehung zwischen Stadtentwicklung und geologischen Risiken aus.
Heute ist die Stelle mit Erde und Zement verfüllt und von einem Sicherheitsbereich umgeben, der die öffentliche Sicherheit gewährleistet. Besucher können von außen auf die Stelle sehen, wo die Katastrophe stattfand, aber der Zugang zum Gebiet bleibt eingeschränkt.
Geologen klassifizieren diese Formation nicht als natürliche Doline, sondern als sogenanntes Piping-Pseudokarst-Merkmal. Dieses Phänomen wird durch die Kombination von Infrastrukturfehlern und der besonderen Vulkanasche-Bodenstruktur verursacht, die in dieser Region vorherrscht.
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