Santa Ana, Aktiver Schichtvulkan in Santa Ana, El Salvador
Der Santa-Ana-Vulkan ist ein aktiver Schichtvulkan im gleichnamigen Departamento in El Salvador. Sein Gipfel besteht aus mehreren ineinander geschachtelten Kratern, wobei der innerste einen türkisfarbenen Säuresee enthält, der durch vulkanische Gase gefärbt wird.
Ein großer Bergsturz formte in der späten Pleistozän-Epoche die heutige Gestalt des Vulkans und schuf Ablagerungen bis zur Küste. Die letzte größere Eruption ereignete sich im Oktober 2005 und führte zu Evakuierungen in umliegenden Gemeinden.
Der Name Ilamatepec stammt von den Pipil und bedeutet Ort der alten Frau, was sich auf eine Gottheit bezieht. Wanderer besuchen den Berg oft im Rahmen von Touren, die von örtlichen Führern organisiert werden und religiöse Prozessionen finden gelegentlich an seinen Hängen statt.
Der Aufstieg beginnt im Nationalpark Cerro Verde und dauert etwa zwei Stunden über einen steilen Pfad mit felsigen Abschnitten. Besucher sollten früh am Morgen starten, da nachmittags häufig Nebel aufzieht und die Sicht auf den Kratersee einschränkt.
Schwefeldämpfe aus dem Kratersee färben Gesteine am Rand in leuchtendes Gelb und Orange, was an manchen Stellen wie geschmolzenes Metall aussieht. Die Temperatur des Wassers schwankt je nach vulkanischer Aktivität und kann bei erhöhter Ausgasung sichtbar steigen.
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