Izalco, Aktiver Vulkan im Westen von El Salvador
Izalco ist ein Stratovulkan im Departement Sonsonate in El Salvador, der sich auf 1.950 Meter über dem Meeressohn erhebt. Der Kegel zeigt eine gleichmäßige Form mit dunklen Hängen aus erstarrter Lava und Asche, die sich deutlich von der grünen Umgebung abheben.
Der Vulkan entstand im Jahr 1770 und blieb bis 1958 nahezu ununterbrochen aktiv, wobei seine nächtlichen Eruptionen ein weithin sichtbares Leuchten erzeugten. Schiffskapitäne auf dem Pazifik nutzten dieses Feuer jahrhundertelang als natürlichen Leuchtturm zur Orientierung an der Küste.
Die Mineralablagerungen in den Fumarolen des Izalco enthalten seltene Elemente wie Bannermanit, Fingerit und Mcbirneyit, die Geologen anziehen.
Der Zugang erfolgt über den Nationalpark Cerro Verde, wo markierte Wanderwege zum Gipfel führen. Die Besteigung dauert mehrere Stunden und erfordert festes Schuhwerk, da die Hänge aus losem Vulkangestein bestehen.
Eine Eruption im Jahr 1926 begrub das gesamte Dorf Matazano unter Asche und Gestein, wobei 56 Menschen ums Leben kamen. Die Überreste der Siedlung liegen noch immer unter der verfestigten Vulkanmasse verborgen.
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