Tumaco, Küstengemeinde im Departamento Nariño, Kolumbien
Tumaco ist eine Gemeinde im Departamento Nariño an Kolumbiens Pazifikküste, die sich über mehrere Inseln und das angrenzende Festland erstreckt. Mangroven säumen Kanäle und Buchten, während Holzhäuser auf Pfählen über dem Wasser und zwischen Palmenhainen stehen.
Die Siedlung entstand im 17. Jahrhundert als kleine Kolonialniederlassung und wuchs durch den Handel mit Elfenbein, Gold und Holz. Im 20. Jahrhundert entwickelte sich das Gebiet zu einem bedeutenden Hafen für den Export landwirtschaftlicher Produkte.
Die örtliche Küche dreht sich um frisch gefangenen Fisch und Meeresfrüchte, die häufig mit Kokosmilch und karibischen Gewürzen zubereitet werden. An den Ufern sieht man oft Männer und Frauen, die traditionelle Fischernetze von Hand reparieren oder in flachen Kanus zwischen den Inseln paddeln.
Kleine Boote und Kanus fahren regelmäßig zwischen den Inseln und verbinden Wohngebiete mit Märkten und Häfen. Das heiße und feuchte Klima erfordert leichte Kleidung und regelmäßige Pausen, besonders während der Mittagsstunden.
Die gesamte Altstadt liegt auf einer Insel, die bei Flut nur über schmale Holzstege oder mit dem Boot zu erreichen ist. Viele Straßen sind eigentlich Kanäle, durch die Bewohner ihre Kanus direkt zu den Hauseingängen paddeln.
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