Provinz Veraguas, Provinz an den Pazifik- und Karibikküsten, Panama
Veraguas ist eine Provinz in Zentralpanama, die sowohl die Karibikküste im Norden als auch den Pazifik im Süden erreicht. Berge teilen das Gebiet in zwei Klimazonen, wobei Wälder im Inneren und Sandstrände entlang beider Küsten liegen.
Christoph Kolumbus erreichte diese Küste 1502 auf seiner vierten Reise und benannte das Gebiet nach dem Kaziken Veragua. Die Provinz wurde 1560 gegründet und entwickelte sich zu einem landwirtschaftlichen Zentrum während der Kolonialzeit.
Die Ngäbe-Buglé bewahren ihre Lebensweise im Bergland und stellen gefärbte Stoffbeutel her, die man auf Märkten in Santiago sehen kann. Fischer bringen täglich Fang an die Pazifikstrände, wo Familien Netze ausbessern und Boote am Ufer liegen.
Santiago de Veraguas liegt an der Panamericana und bietet Busse zu Stränden und Bergdörfern sowie Unterkünfte für Reisende. Die Straßen zu abgelegenen Küsten können bei Regen schwierig sein, daher plant man am besten zusätzliche Zeit ein.
Coiba-Nationalpark vor der Küste enthält Korallenriffe, die mehr als 760 Fischarten beherbergen und zu den größten im östlichen Pazifik gehören. Die Insel diente bis 2004 als Strafkolonie, was half, ihre Wälder nahezu unberührt zu bewahren.
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