Nationalpark Coiba, Nationalpark und Weltkulturerbe in der Provinz Veraguas, Panama
Coiba ist ein Nationalpark und Weltkulturerbe in der Provinz Chiriquí, bestehend aus etwa 38 Inseln und umgebenden Gewässern mit ursprünglichen Regenwäldern und einem großen Korallenriff. Das Gelände erstreckt sich über hunderte von Kilometern und bietet eine einzigartige Mischung aus terrestrischen und marinen Lebensräumen.
Die Insel war im 20. Jahrhundert eine Strafkolonie, was außer Reichweite von Menschen bedeutete, dass ihre Wälder und Gewässer kaum berührt wurden. Diese lange Zeit der Isolation half dem Ökosystem, sich weitgehend in seinem ursprünglichen Zustand zu erhalten.
Der Name Coiba stammt aus der indigenen Sprache und bedeutet "Land der Geister". Heute wird die Insel von Besuchern und Forschern genutzt, um die unberührte Natur zu erleben und zu schützen.
Besucher benötigen eine Genehmigung von den Umweltbehörden und können das Eiland mit dem Boot von der nahegelegenen Küste aus erreichen. Die beste Zeit zum Besuch ist während der wärmeren Monate, wenn das Meer ruhig genug für Bootsfahrten ist.
Das Gebiet beherbergt eine besondere Population von Affenarten, die nur hier vorkommen und in den Baumkronen des Waldes leben. Diese endemischen Tiere sind für Besucher oft schwer zu sehen, aber ihre Rufe hallen durch den Dschungel und machen ihre Anwesenheit deutlich.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.