San Vicente del Caguán, Verwaltungsgemeinde im Departamento Caquetá, Kolumbien.
San Vicente del Caguán ist eine Gemeinde in der Abteilung Caquetá im südöstlichen Kolumbien. Das Gebiet erstreckt sich über bergiges und flaches Gelände mit ausgedehnten Flussnetzen und liegt auf etwa 280 Metern Höhe.
Die Gemeinde wurde am 27. September 1898 gegründet und entstand durch die Bemühungen von Juan Vicente Quesada, José María Camargo und drei weiteren Gründungsmitgliedern. Im späten 20. Jahrhundert spielte der Ort eine wichtige Rolle bei Friedensgesprächen zwischen der Regierung und bewaffneten Gruppen.
Die römisch-katholische Diözese hat hier ihr Verwaltungszentrum, und die Hauptkathedrale ist der Jungfrau Maria geweiht. Die Kirche prägt das Bild des Ortszentrums und spiegelt die religiöse Bedeutung des Platzes für die Gemeinde wider.
Der Eduardo Falla Solano Flughafen verbindet die Gemeinde mit Bogotá durch regelmäßige Flüge. Die beste Zeit zum Reisen ist während der trockeneren Monate, da die Straßenbedingungen in der Regenzeit schwierig sein können.
Zwischen 1998 und 2002 war die Gegend Zentrum einer entmilitarisierten Zone, in der Regierungsvertreter und bewaffnete Gruppen direkt miteinander verhandelten. Diese Zeit hinterließ bleibende Spuren in der lokalen Geschichte und Identität der Gemeinde.
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