Federico Carlos Lehman Museum of Natural Sciences, Naturwissenschaftliches Museum in Cali, Kolumbien.
Das Federico-Carlos-Lehmann-Museum ist ein Naturkundemuseum in Cali, das eine umfangreiche Sammlung von Tierpräparaten, Meeresorganismen und geologischen Exemplaren aus der Region Valle del Cauca ausstellt. Die Sammlungen umfassen auch Funde aus der Archäologie und historische Dokumente zur lokalen Natur.
1942 beauftragte die Regierung des Valle del Cauca den englischen Ichthyologen Cecil Miles mit einer Untersuchung der Süßwasserfische der Region, aus der eine Sammlung von rund 3300 Exemplaren hervorging; zehn Jahre später erwarb das Departamento einen Teil der archäologischen Sammlung von Pater Emilio Camacho. Das Dekret 162 von 1962, das den Nationalpark Farallones de Cali schuf, verlangte, dort angelegte Sammlungen in einem Museum zu verwahren, und der Biologe Federico Carlos Lehmann Valencia, der ein naturkundliches Museum für Cali schon länger vorgeschlagen hatte, erreichte dessen Gründung. Es öffnete am 16. Dezember 1963 in einem gemieteten Haus von 1612 m² im Viertel Santa Teresita und erhielt nach Lehmanns Tod 1974 dessen Namen.
Das Museum trägt den Namen des Biologen Federico Carlos Lehmann Valencia, der ein naturkundliches Museum für Cali vorschlug und es bis zu seinem Tod 1974 leitete. Die Gründungssammlungen stammten von Forschern und örtlichen Spendern: die Süßwasserfisch-Sammlung des englischen Ichthyologen Cecil Miles, Insekten von Entomologe Adalberto Figueroa sowie Vogel- und Säugetierfelle, gesammelt mit Unterstützung der Rockefeller-Stiftung.
Das Museum liegt im vierten Stock des Gebäudes Rodrigo Lloreda Caicedo, des heutigen Komplexes Manzana del Saber, in dem das INCIVA seit 2004 untergebracht ist. Es teilt den Häuserblock mit der Departamento-Bibliothek Jorge Garcés Borrero, dem interaktiven Museum Abrakadabra und dem CIIP. Alle Ausstellungsräume sind überdacht, der Besuch hängt also nicht vom Wetter ab.
Die Gründungssammlung des Museums umfasste rund 3300 Süßwasserfisch-Exemplare, die der englische Ichthyologe Cecil Miles zusammentrug, 1942 von der Regierung des Valle del Cauca beauftragt. Zehn Jahre später erwarb die Departamento einen Teil der archäologischen Sammlung von Pater Emilio Camacho. Beide lagerten und wurden in geliehenen Räumen gezeigt, bis das Museum 1963 öffnete.
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