Ciudades Confederadas del Valle del Cauca, Koloniale Konföderation im Valle del Cauca, Kolumbien
Die Ciudades Confederadas del Valle del Cauca war ein Bündnis von sechs Städten der Region Valle del Cauca in Kolumbien, nämlich Anserma, Buga, Cali, Caloto, Cartago und Toro, das sich während der Unabhängigkeitsbewegung des frühen 19. Jahrhunderts zusammenschloss. Dieses Gebiet umfasst heute Teile der Departements Valle del Cauca, Quindío, Risaralda und den nördlichen Teil von Cauca.
Im Jahr 1811 schlossen sich sechs Städte des Cauca-Tals zusammen, um der spanischen Kolonialherrschaft zu widerstehen, und bildeten damit eine der ersten organisierten Allianzen des kolumbianischen Unabhängigkeitskampfes. Der Zusammenschluss war Teil einer breiteren Bewegung, die in verschiedenen Teilen des heutigen Kolumbiens gleichzeitig entstand.
Am 1. Februar 1811 trafen sich Vertreter der sechs Städte in Cali und unterzeichneten die Acta de las Ciudades Confederadas, ein Dokument, das ihren gemeinsamen Willen zur Selbstbestimmung festhielt. Diese Versammlung machte Cali zum Mittelpunkt der regionalen Unabhängigkeitsbewegung im Tal des Cauca.
Die Städte des ehemaligen Bündnisses liegen heute in verschiedenen kolumbianischen Departements und sind von Cali aus gut erreichbar, das als historisches Zentrum der Konföderation gilt. Da es sich um historische Orte handelt, empfiehlt es sich, vor Ort nach Museen oder Erinnerungsstätten zu suchen, die mit der Unabhängigkeitsbewegung in Zusammenhang stehen.
Eines der ersten Ergebnisse des Bündnisses war ein Militärsieg in der Schlacht von Bajo Palace im März 1811, nach dem die verbündeten Städte vorübergehend Popayán besetzten. Dies war einer der ersten bewaffneten Erfolge einer regionalen Koalition im kolumbianischen Unabhängigkeitsprozess.
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