Paysage culturel du café de la Colombie, Kaffeelandschaft in den kolumbianischen Anden, Kolumbien.
Die Paisaje Cultural Cafetero ist ein Kaffeeanbaugebiet in den kolumbianischen Anden, das sich über mehrere Departamentos verteilt und aus sechs Hauptregionen mit städtischen Zentren besteht. Das Gelände ist bergig und von zahlreichen Kaffeeplantagen geprägt, die Höhenlage und Regenfallmuster nutzen, um hochwertige Bohnen anzubauen.
Der Kaffeeanbau begann hier in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und veränderte die Wirtschaft und Bevölkerung der bergigen Regionen grundlegend. Diese Entwicklung brachte neue Siedlungen, Handelsrouten und eine starke Arbeiterkultur hervor, die die Identität des Landes bis heute prägt.
Die Kaffeeplantagen wurden von Generationen von Bauern geprägt, die indigene, spanische und afrikanisch-stämmige Techniken miteinander verbunden haben. Besucher sehen heute noch diese gemischten Anbaumethoden in den Bergdörfern, wo Kaffee neben Bananen und Zuckerrohr wächst.
Besucher können die Region zu Fuß oder mit Bus erkunden und dabei traditionelle Dörfer und Plantagen besichtigen. Es ist ratsam, wasserdichte Kleidung mitzubringen, da die Berghänge häufig regnerisch sind und die Wege rutschig werden können.
Die Region ist ein UNESCO-Weltkulturerbe, das die Verbindung zwischen Menschen, Landschaft und Kaffeeproduktion schützt. Diese Anerkennung würdigt nicht nur die Farmen, sondern auch die lebendigen Gemeinschaften, die dort seit Generationen arbeiten.
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