Quibdó, Departmenthauptstadt in Chocó, Kolumbien.
Quibdó liegt am Ufer des Atrato-Flusses im Tiefland des Pazifikbeckens, wo der Wald bis an die Stadtränder reicht. Holzhäuser und einfache Gebäude verteilen sich entlang der Wasserläufe und unbefestigten Straßen.
Franziskanische Missionare gründeten hier 1648 eine Ansiedlung nach Vereinbarungen mit den Emberá-Völkern. Das Zentrum wuchs durch Handel über den Fluss und wurde später Hauptstadt der Region.
Die Stadt trägt Traditionen der afrokolumbianischen Gemeinschaft in alltäglichen Rhythmen und sozialen Zusammenkünften weiter. Lokale Versammlungen und Musik prägen das Leben in den Straßen und öffentlichen Plätzen.
Die meisten Routen führen über kleine Boote auf dem Fluss oder Flüge vom örtlichen Flughafen aus. Regenkleidung und leichte Schuhe helfen bei den täglichen Niederschlägen und feuchten Wegen.
Fast durchgehende Niederschläge im Jahr machen fast jede Straße zu einem Bachbett. Einwohner gehen oft mit Gummistiefeln und schützen Papiere oder Telefone in wasserdichten Hüllen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.