Nuquí, Pazifikküstengemeinde in Chocó, Kolumbien
Nuquí liegt zwischen den Baudó-Bergen und dem Pazifischen Ozean und ist geprägt von dichten Regenwäldern, Mangrovenbäumen und schwarzen Sandstränden. Die Gemeinde erstreckt sich entlang der Küste mit verschiedenen Ökosystemen nebeneinander.
Die Gemeinde erhielt 1915 ihren administrativen Status und trennte sich von der Valle-Gemeinde, um ein eigenständiges Territorium im Chocó-Departement zu werden. Dieser Schritt markierte die Unabhängigkeit als Verwaltungsgebiet in der Region.
Die Gemeinde bewahrt afrokolumbianische Traditionen, die sich in lokaler Musik, Tanz und in der Zubereitung von Meeresfrüchten zeigen. Diese Praktiken prägen das tägliche Leben und die Feste der Einwohner sichtbar.
Besucher erreichen den Ort über den Flughafen Reyes Murillo oder per Boot, wobei verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten von einfachen Gemeinschaftsunterkünften bis zu ökologischen Hütten an der Küste vorhanden sind. Die Zugänglichkeit hängt von der Jahreszeit und den Wetterbedingungen ab.
Humpback-Wale durchqueren die Küstengewässer von Juli bis Oktober auf ihrem Wanderweg und bieten seltene Beobachtungsgelegenheiten. Gleichzeitig gibt es natürliche heiße Quellen, die direkt in der Nähe des Strandes austreten.
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