Ventaquemada, Gemeinde in der Zentralprovinz Boyacá, Kolumbien.
Ventaquemada ist eine Gemeinde in der zentralen Provinz Boyacá und liegt in einer bergigen Landschaft auf etwa 2729 Metern Höhe. Die Gegend ist geprägt von Feldern und Andenhochplateaus, die das Gemeindebild bestimmen.
Die Gemeinde wurde von Manuel Antonio Flórez am 17. Dezember 1777 während der spanischen Kolonialzeit gegründet, als sich Siedlungen in der Andenregion ausbreiteten. Diese Zeit prägte die Struktur der Gemeinde und die Art, wie Siedlung und Landnutzung organisiert wurden.
Die Bewohner pflegen Anbautradionen, die seit Generationen weitergegeben werden und prägen das tägliche Leben in den Bergen. Maisbäuer, Kartoffelpflanzer und Handwerker arbeiten mit den mineralreichen Böden und gestalten das Landschaftsbild mit ihren Feldern.
Die Gemeinde liegt etwa 15 Kilometer von Tunja entfernt und verbindet sich mit wichtigen Verkehrswegen, die mit anderen Zentren in Boyacá verbunden sind. Der Zugang ist über etablierte Straßen möglich, die den Ort mit der Region verbinden.
Der Name stammt aus der Chibcha-Sprache der Ureinwohner und zeigt die tiefe Verbindung zwischen kolonialen und einheimischen Elementen in diesem Andengebiet. Diese sprachliche Verbindung erinnert an die beiden Kulturen, die die Gegend geprägt haben.
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