Talsperre Alberto Lleras, Erddamm bei Guavio, Kolumbien.
Die Alberto Lleras-Talsperre ist eine Gesteinsfüllungsdam am Fluss Guavio, die sich etwa 243 Meter über das Flussbett erhebt und eine Dammkrone von etwa 390 Metern Länge aufweist. Das Bauwerk staut Wasser auf, um Elektrizität zu erzeugen, und nutzt dabei die natürliche Höhenlage der Bergregion.
Das Projekt wurde 1989 fertiggestellt und war Teil von Kolumbiens Bestrebungen, seine Energieinfrastruktur in der späten 1980er Jahren auszubauen. Diese Anlage trug wesentlich dazu bei, die Stromversorgung des Landes zu modernisieren.
Der Damm trägt den Namen von Alberto Lleras Camargo, dem zwanzigsten Präsidenten Kolumbiens, der das Land von 1958 bis 1962 führte.
Die Stätte liegt in den Bergen der Region Cundinamarca, und Besucher sollten wissen, dass es keine öffentlichen Führungen über den Damm selbst gibt. Die beste Aussicht auf die Struktur erhält man von der Seite des Stausees oder von Aussichtspunkten in der umliegenden Region.
Das Staubecken hinter der Talsperre fasst über eine Milliarde Kubikmeter Wasser, was einem Speichervermögen entspricht, das die Region jahrelang versorgen kann. Diese riesige Wassermenge wird durch ein Überlaufbauwerk kontrolliert, das Wasser bei Überschuss in den Fluss abzuleiten vermag.
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