Bojayá, Gemeindezentrum im Departement Chocó, Kolumbien
Bojayá ist eine Gemeinde im Chocó-Department und wird von tropischem Regenwald geprägt, der das gesamte Gebiet durchzieht. Der Ort liegt auf etwa 36 Metern Höhe und erstreckt sich über ein großes Territorium in Nordwestkolumbien.
Die Gemeinde durchlebte 2002 ein traumatisches Ereignis, das die Gemeinschaft veränderte und zur Gründung des neuen Ortszentrums führte. Der ursprüngliche Ort Bellavista Viejo wurde aufgegeben und 2007 durch Bellavista Nuevo ersetzt.
In Bojayá leben Afrokolumbianer und das indigene Volk der Embera zusammen und prägen das Gesicht der Gemeinde mit ihren unterschiedlichen Traditionen. Diese Gemeinschaften sind im Alltag des Ortes sichtbar und beeinflussen Handwerk, Sprache und lokale Feste.
Das Dorf liegt in einer regenreichen Region und es ist wichtig, sich auf tropisches Wetter vorzubereiten, wenn man es besucht. Der Zugang erfolgt hauptsächlich über Wasserwege oder Flugrouten, was die Entfernung zu größeren Städten widerspiegelt.
Die alte Kirche San Pablo Apóstol in Bellavista Viejo bleibt stehen und dient als Gedenkstätte, während die lebende Gemeinde in der neuen Stadt lebt. Dieses Nebeneinander des Alten und Neuen prägt das Verhältnis der Bewohner zur Geschichte des Ortes.
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