Iguaque Fauna and Flora Sanctuary, Naturschutzgebiet in Boyacá, Kolumbien
Das Iguaque Fauna and Flora Sanctuary ist ein Schutzgebiet in den Anden Colombias, das von 2.400 bis 3.800 Metern Höhe mehrere unterschiedliche Landschaften umfasst. Hochmoor-Lebensräume, Andenwälder und Bergwiesen bilden zusammen ein reich bestücktes Ökosystem mit acht Seen, von denen der größte Iguaque-See ist.
Das Schutzgebiet wurde 1977 gegründet und zählt zu Kolumbiens wichtigsten Naturschutzgebieten. Es erhielt später die Anerkennung als internationales Naturmonument, was seinen Wert für den globalen Umweltschutz unterstreicht.
Der Name Iguaque stammt von der Muisca-Sprache und bedeutet "Platz des Wassers". Das Heiligtum ist für die lokale Bevölkerung ein Ort von großer spiritueller Bedeutung, wo Wasser als heilig verehrt wird und sich Menschen mit der Natur verbunden fühlen.
Der Hauptwanderweg zum Iguaque-See dauert etwa sechs Stunden hin und zurück und erfordert feste Wanderschuhe sowie wetterfeste Kleidung wegen der Höhenlage. Besucher sollten früh am Tag starten und ausreichend Wasser mitbringen, da der Weg anspruchsvoll und weit entfernt von Versorgungsstellen ist.
Das Gebiet ernährt Wasser für dutzende Tausend Menschen in der Region und ist damit nicht nur ein Naturschutzgebiet, sondern auch eine lebensnotwendige Wasserquelle. Die acht Seen funktionieren wie ein natürliches Wasserspeichersystem, das während der Trockenzeiten die lokalen Gemeinden versorgt.
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