Pisba National Natural Park, Geschütztes Berggebiet in Boyacá, Kolumbien
Der Pisba-Nationalpark erstreckt sich über die östliche Andenkordillere in Höhenlagen zwischen 2.000 und 3.800 Metern (6.560 bis 12.470 Fuß). Die Landschaft umfasst Bergwälder, Páramo-Vegetation und felsige Gipfel mit kalten Temperaturen und häufigem Nebel.
Francisco de Paula Santander führte im Jahr 1819 seine Truppen über den Pisba-Pass, um sich mit Simón Bolívar zu vereinigen. Der beschwerliche Marsch durch Kälte und Nebel endete mit dem Sieg gegen die spanischen Truppen weiter östlich.
Der geschützte Bergwald bewahrt Überreste alter Pfade, die einst indigene Gemeinschaften und später Befreiungstruppen durchquerten. Heute bleibt das Gebiet weitgehend unberührt und steht nur für wissenschaftliche Arbeiten offen.
Das Gebiet ist derzeit für den allgemeinen Besuch geschlossen und erlaubt nur Forschungsprojekte nach Genehmigung durch die Verwaltung. Wer sich für wissenschaftliche Studien interessiert, sollte sich mit der nationalen Parkbehörde in Verbindung setzen.
Elf Frailejón-Arten wachsen im Park, und sechs davon kommen nirgendwo sonst vor. Diese endemischen Pflanzen leben nur in diesen Höhenlagen und gedeihen unter den rauen Bedingungen des Páramos.
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